Erfolgsgeschichten

Die Heilungschancen sind auf heute bis zu 80% - abhängig von der jeweiligen Erkrankung - angestiegen. Obwohl es Spätfolgen und eine enge Nachkontrolle gibt, zeigen diese Geschichten, welche Lebensqualität die jungen Patienten heute haben und welche Perspektiven ihnen offen stehen.  

Philip

PHILIPP
Zurück im Leben

Auch Philipp schaut nach 11 Jahren im Rahmen seiner Vertiefungsarbeit zurück auf die Krebserkrankung, seine Erholung und ein Leben mit kleinen Einschränkungen. Es begann in seinem 10. Lebensjahr im Jahr 1999 und das,  was auf ihn zukam, konnte er damals noch nicht abschätzen. Die ersten Symptome seiner Krankheit traten 1999 auf. Es wurde ihm schlecht und es wurde ihm weiss vor Augen.  Wochen später hatte er ziemlich an Gewicht verloren und der Hausarzt stellte einen erhöhten Hirndruck fest. Bei der Untersuchung im Kantonsspital wurde ein sogenanntes Medulloblastom  - ein Hirntumor in der hinteren Schädelgrube - festgestellt.

Nach Operation und Chemotherapie ist er heute - mehr als 11 Jahre danach - zuversichtlich und fand seinen Platz im Leben wieder – nicht ohne viel Unterstützung in der Berufsschule und bei der Familie.

Qendresa

QENDRESA
Sie hat es geschafft

Würden Sie auch noch so lachen, wenn Sie die gleiche Krankengeschichte hinter sich hätten?
Qendresa ist ganz positiv eingestellt, freut sich auf ihren zukünftigen Weg und ist dankbar, dass ihr so gut geholfen werden konnte. Heute mit 20 möchte sie etwas zurückgeben und anderen in der gleichen Situation helfen und Mut machen.

Ihre Geschichte steht für einen typischen Krankheitsverlauf. Im  Alter von nur 2 ½ Jahren wurde bei Ihr ein Neuroblastom festgestellt, nahe an der Wirbelsäule. Eine aufwendige Operation und eine Chemotherapie  waren nötig, um ihr zu helfen.  Heute hat sie in ihrer Abschlussarbeit an der Schule über diese Zeit geschrieben. Dabei hatte sie noch einmal vor Augen, was in den vergangenen Jahren ihr Leben so stark beeinflusst hat: die Bedrohung, die Ängste, das körperliche Elend und die Umgebung, die eine ebenso grosse Rolle spielt wie die fachliche Beurteilung und Therapie.

Lesen Sie Ihre Geschichte:

Newsletter-Art. Quendresa (0.27 MB)
Jana

JANA
Mein Tumor schläft 

Krank sein und doch wie ein gesunder Mensch leben. Das ist die Aufgabe, die Jana und ihre Familie jeden Tag bewältigen. Nicht immer an den Tumor denken, ihn aber als Teil des Körpers sehen, ihn jederzeit im Griff behalten. Mit wirkungsvollen Therapien, mit technischen Hilfsmitteln. Nicht jeder Hirntumor ist aggressiv. Nicht jeder Krankheitsverlauf ist hoffnungslos.

Jana hat Glück. Ihr Hirntumor kann zwar nicht operiert werden. Zu ungünstig liegt er am Hirnstamm, zu stark ist er mit dem Gewebe des Gehirns verwachsen. Doch bei Jana funktioniert die Therapie, Jana kann mit ihrem Tumor leben. Allerdings mit der Ungewissheit, dass er wieder wachsen kann, dass die nächste Chemotherapie fällig wird, dass die Nebenwirkungen wieder mühsam sind. Aber gleichzeitig mit der Gewissheit, dass Forscher und Ärzte ihr Bestes geben, dass neue Therapien entwickelt werden, dass technische Neuerungen die Therapien erleichtern.

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Artikel Sprechstunde 2014 (0.35 MB)